Der Weg in das Berufsleben ist eine Phase des Umbruchs:

- Habe ich den richtigen Beruf gewählt?
- Finde ich mich in der neuen Umgebung zurecht?
- Was erwarten Kolleginnen und Kollegen von mir?
- Schaffe ich die Ausbildung?
- Werde ich nach der Prüfung übernommen?

Fachwissen allein reicht nicht aus, um im Beruf zu bestehen:

- Wie verhalte ich mich gegenüber Kolleginnen und Kollegen,
  gegenüber Vorgesetzten, gegenüber Kunden?
- Wie gehe ich mit Konflikten am Arbeitsplatz um?
- Mein muslimischer Kollege wünscht mir „Frohe Weihnachten!“ –
  was wünsche ich ihm?
- Ich habe einen Fehler gemacht – wie kann ich dazu stehen?

Das Leben in einer globalisierten Welt ist unübersichtlich:

- Wozu an Gott glauben?
- Wie kann ich glücklich werden?
- Wofür soll ich arbeiten?
- Welche Folgen hat mein Handeln?
- Warum soll ich etwas für andere tun?

Im Religionsunterricht geht es nicht allein um die Vermittlung von Wissen,
sondern um Bildung im umfassenden Sinn.
Dieses geschieht durch kreative Methoden, die auf ganzheitliches
Erleben zielen und soziales Lernen fördern.

Nach Art. 7 (3) des Grundgesetzes ist der Religionsunterricht ordentliches
Lehrfach an allen öffentlichen Schulen. „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der
Würde des Menschen und Bereit- schaft zum sozialen Handeln zu wecken,
ist vornehmstes Ziel der Erziehung“, heißt es in der Verfassung des Landes NRW.
In diesem Sinne ergänzt der Religionsunterricht am Berufskolleg die
berufliche Qualifizierung und trägt zur allgemeinen Kompetenzentwicklung
bei, indem er zentrale gesellschaftliche, kulturelle, ethische und religiöse
Fragen in die Ausbildung einbezieht (gemäß § 6.2 Ausbildungs- und
Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK).


Bei Fragen steht Ihnen folgender Ansprechpartner zur Verfügung:
Edgar Wehmeier
Bütkamp 6
48565 Steinfurt

E-Mail: Ein-Fach-Leben@gmx.de

Oder nutzen Sie das folgende Kontaktformular:

Neue Situationen fordern heraus.
Der Religionsunterricht am Berufskolleg bietet Raum, um über Lebensträume und Lebensziele, aber auch über Sorgen und Gefühle zu sprechen.
Er ermutigt zu sich selbst zu stehen und sich für neue Perspektiven zu öffnen.

Der Religionsunterricht fördert Konflikt-,
Team- und Kommunikationsfähigkeit.
Wer Verantwortung übernehmen soll,
muss wissen, wie er mit Versagen und
Schuld umgehen kann.
Das Kennenlernen verschiedener Lebensentwürfe, Kulturen und Religionen weckt Neugierde und Offenheit – wer tolerant ist, kann sich besser auf neue Situationen einstellen.

Der Religionsunterricht öffnet den Blick für ein sinnvolles Miteinander in der Gesellschaft und ermutigt zu ethisch verantwortlichem Handeln. Er hilft in der Vielfalt der Meinungen die eigene zu finden und das Leben selbstbestimmt zu führen. Dabei bietet die jüdisch-christliche Tradition grundlegende Orientierungen.

Religionslehrer/-innen und Berufsschulpfarrer/-innen bringen nicht nur Kompetenzen in Theologie und Pädagogik mit, sondern auch in Seelsorge, Beratung und Jugendsozialarbeit.

Die Themen des Religionsunterrichtes
sind vielfältig wie die Lebenswirklichkeit
der Jugendlichen selbst. Der Berufsbezug hat in den Lehrplänen und bei der Auswahl der Themen besondere Bedeutung. Projektbezogenes Lernen ermöglicht die Vernetzung mit anderen Fächern im Bildungsgang.

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